Hypnosetherapie bei Kindern

Kinder sind oftmals viel empfänglicher für eine Hypnosetherapie als Erwachsene. Sie haben eine aktive Phantasie und der Trancezustand stellt sich bei Kindern ganz natürlich ein. Im Gegensatz zu erwachsenen stehen bei Kindern nicht rationale Fähigkeiten sondern reflexartiges und intuitives Verhalten im Vordergrund.

Die Hypnosetherapie bei Kindern unterscheidet sich wesentlich von der Hypnosetherapie bei Erwachsenen.
Die Wirkung der Einleitung in die Hypnose und der Suggestionen können stark vom Alter des Kindes abhängen. In jedem Fall achtet der Hypnotiseur besonders darauf, dass das Kind die Suggestionen versteht – dazu wird die Hypnosesitzung individuell auf das Kind abgestimmt.

Dazu gehört auch die Berücksichtigung der sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten. Bei Kindern kann die Hypnose auch in Form von Märchen, Handpuppen oder Bilderbüchern übermittelt werden. So kann spielerisch auf Probleme eingegangen werden. Es kann zudem hilfreich sein, wenn die Eltern während der Hypnose anwesend sind.

Eine Hypnose kann bei Kindern in den folgenden Bereichen eingesetzt werden:

  • Konzentrationsstörungen, Lernstörungen, Lesestörungen
  • Schlafstörungen, Schlafwandeln
  • Enuresis (Einnässen), Enkopresis (Einkoten)
  • Phobien, Ängste, Anpassungsstörungen
  • Training sozialer Fähigkeiten
  • Stottern
  • Daumenlutschen, Nägelkauen, Trichotillomanie (Haareziehen)
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Neurodermitis, Asthma, Allergien, Ausschläge, Warzen
  • Adipositas
  • Mobbing und Stress in der Schule oder in der Familie
  • Zahnbehandlungen
  • Sporthypnose

In jedem Fall müssen beide Erziehungsberechtigten der Therapieform mit Hypnose zustimmen.


Hypnosetherapie bei Kindern