Stellvertreter-Hypnose

Bei der Stellvertreter-Hypnose muss die Person, bei der eine Hypnose-Behandlung vorgenommen werden soll, nicht persönlich anwesend sein. Es ist ausreichend, wenn eine enge Bezugsperson oder eine Person aus unserem Team, stattdessen stellvertretend hypnotisiert wird.

Die Stellvertreter-Hypnose eignet sich deshalb besonders bei Kleinkindern und Kindern, Menschen die sich im Wachkoma befinden oder nicht ansprechbar sind. Auch in der Pubertät kann oft mit einer Stellvertreter-Hypnose der gewünschte Effekt erzielt werden. 

Bei dieser indirekten Methode der Hypnosetherapie schlüpft die Bezugsperson in die Rolle der Person, die behandelt werden soll. Die Hypnose erfolgt auch im Rahmen der Stellvertreter-Hypnose analytisch oder suggestiv.

Warum die Stellvertreter-Hypnose wirkt?

Gerade Kinder haben zu ihrer Bezugsperson – zum Beispiel die Mutter – eine sehr enge Bindung. Eine Hypnosebehandlung kann sich deshalb auch auf das Kind oder Baby auswirken, ohne dass es physisch anwesend ist. Ein entscheidender Vorteil ist auch, dass das Kleinkind durch die Hypnosesitzung nicht verunsichert werden kann. Je nach Reife können Kinder bzw. Jugendliche mit der gleichen Hypnose-Methode behandelt werden wie Erwachsene.

Die indirekte Stellvertreter-Hypnose kann eingesetzt werden, wenn:

 

- die Person oder das Kind einverstanden ist oder im Falle einer Nicht-Ansprechbarkeit von einer Zustimmung ausgegangen werden kann sich eine enge Bezugsperson oder ein Mitarbeiter der Praxis für die Hypnose-Behandlung zur Verfügung stellt
 
- Nachgespräche und die Besprechung von Fortschritten möglich sind

 


Stellvertreter-Hypnose