Tics, Zwangsstörungen und Stress bei Kindern

Blinzeln, Räuspern, Husten – meist sind Tics bei Kindern nur vorübergehend und verschwinden von selbst. Bei anhaltenden Tics kann eine Hypnosebehandlung helfen.

Als Tics bezeichnet man nicht willkürlich beeinflussbare Bewegungen oder Laute, wie zum Beispiel Grimassen, Blinzeln, Räuspern oder Hüsteln. Studien zeigen, dass wahrscheinlich zehn bis 15 Prozent der Kinder zwischen sechs und 14 Jahren einmal eine Tic-Störung haben. Dabei kann es einer oder gleich mehrere Tics auf einmal sein. In der Entwicklung sei dies bei Kindern nicht bedenklich, es fehle vermutlich die richtige Abstimmung zwischen unterschiedlichen Bereichen des Gehirns. Nach wenigen Wochen oder Monaten ist dieses Ungleichgewicht meist wieder ausgeglichen und der Tic verschwindet.

Auch Stresssituationen können Tics auslösen

Besonders wichtig für Kinder mit Tic-Störungen ist das Verständnis der Familie. Eltern sollten die Tics keinesfalls verbieten, sondern Verständnis und Akzeptanz signalisieren. Druck und Stress können das Kind belasten und den Tic sogar verschlimmern. In zahlreichen Fällen können Tic-Störungen sogar durch Stress ausgelöst sein – auch bei Erwachsenen.

Hypnosebehandlung bei chronischen Tics

Wenn Tic-Störungen länger als ein Jahr anhalten, sprechen Fachleute von chronischen Tics. Bei Kindern wird häufig ein Kinder- oder Jugendpsychiater konsultiert, auch Verhaltenstherapien können helfen. Bei Tic-Störungen kann ebenso wie bei Zwangsstörungen oder Angststörungen eine Hypnosetherapie helfen. Wenn Tics durch Stress und Belastung bedingt sind, kann ein Antistressmanagement mit klinischer Hypnose zum Erfolg führen.

HL-Hypnose in Königsfeld bei Villingen-Schwenningen bietet Hypnosebehandlungen in Einzel- und Gruppensitzungen an. Antistressmanagement und Coaching, Hypnose bei Angststörungen und Zwangsstörungen – unsere Praxis berät Sie rund um die Behandlungsmöglichkeiten mit Hypnose.
 


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